Seismische Primärstation GERES (PS19) - HighTech, verborgen am Haidl

Sonntag, 10. Mai 2026
344. Veranstaltung
Exkursion zu unvermuteten Hightech-Seiten im Bayerischen Wald
Referenten: Personal der Station GERES
Der Haidl ist bekannt als Wander- und Langlaufparadies, als exzellenter Aussichtsberg, für das verlassene Dorf Leopoldsreut - und für den Atomwaffensperrvertrag! Wie bitte?  
Die Station GERES am Haidl bei Bischofsreut ist Teil des weltweiten International Monitoring System (IMS) und hilft mit, nicht-deklarierte unterirdische Atomtests aufzuspüren, und trägt damit ganz konkret zur globalen nuklearen Rüstungskontrolle bei.
Neben schwächsten Signalen können mit den hochempfindlichen Seismometern aber auch „alltägliche“ Sprengungen in Steinbrüchen oder Bergwerken erkannt werden – und wir lernen, wie man die vielfältigen Signale unterscheiden kann. GERES verfügt darüber hinaus über ein Infraschall-Array, mit dem z. B. atmosphärische Druckwellen von Vulkanausbrüchen oder eben auch Explosionen, registriert und geortet werden
Wir erleben live, wie über Sensorfelder, über präzise Filter und Auswertealgorithmen, winzigste Erschütterungen und Druckwellen vom globalen Hintergrundrauschen getrennt werden. Wir bekommen Einblicke in Technik, Arbeitsweise und die internationale Kooperation im Kontext nuklearer Testüberwachung und freuen uns darauf, diese besondere internationale Hightech-Infrastruktur im hintersten Bayerischen Wald kennenlernen zu dürfen.



(Die Einladung dazu als PDF-Download)















Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 14.06.2026.